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EXPONAT 7 - 12. september 2018

Exponattitel: Spirituelle Glückseligkeit
Exponatgröße: 30 x 45 - 40 x 55, mit Rahmen
Art: digiART / Fotografie - Signatur: datiert, signiert
© by Pelz 2018
EXPONAT 7 - 11. september 2018

Exponattitel: Orage dans la nuit
Exponatgröße: 30 x 45 - 40 x 55, mit Rahmen - Art: fineART / Fotografie - Signatur: datiert, signiert
© by Pelz 2018
EXPONAT 6 - 10. september 2018

Exponattitel: Abracadabra
Exponatgröße: 30 x 40 - 50 x 60, mit Rahmen - Art: digiART / Fotografie - Signatur: datiert, signiert
© by Pelz 2018
EXPONAT 5 - 09. september 2018

Exponattitel: Autoportrait d'une personne enfantine
Exponatgröße: 30 x 40 - 50 x 60, mit Rahmen - Art: digiART / Fotografie - Signatur: datiert, signiert
© by Pelz 2018
EXPONAT 4 - 08. september 2018

Exponattitel: Mourir est esthétique coloré
Exponatgröße: 30 x 40 - 50 x 60, mit Rahmen - Art: digiART / Fotografie - Signatur: datiert, signiert
© by Pelz 2018
EXPONAT 3 - 06. september 2018
Exponattitel: Désespoir dans le visage - N°. I-II
Exponatgröße: 30 x 30 - Art: fineART / Fotografie - Signatur: datiert, signiert
© by Pelz 2018
EXPONAT 2 - 04. september 2018
Exponattitel: An einem wolkenverhangenen Tag / Fotoserie Nr. 1-4
Exponatgröße: 20 x30 / 15 x20 - Art: fineART / Fotoserie / Fotografie - Signatur: datiert, signiert
© by Pelz 2018

◄ Die Johannesbüste und ihre Geschichte
Der Standort
Glockengasse 14, Regensburg, am sogenannten Huberschen Stiftungshaus, in der Nische über der Tür.
Die Beschreibung
Büste Johannes des Täufers. Von oben herab wächst aus dem begrenzenden Nischenbogen, ein rechte Hand heraus, die gekrümmte Finger eben im Begriff sind, sich zu einer Faust zu schließen. In die rückwärtige Nischenwand sind beiderseits der Skulptur von oben nach unten die Worte eingetieft: JOHANES BAPTISTA. Die Kalksteinplastik scheint der Frühzeit des 17. Jahrhunderts anzugehören, was aber schwer datierbar ist. Sie scheint also der Gotik anzugehören und dürfte in Wiederverwendung in späterer Zeit, wohl im 17. Jahrhundert, an ihren jetzige Stelle gelangt sein.
Die Sagen
Die Regensburger sahen in der Plastik stets den Kopf eines Enthaupteten. Weil sie dabei die Inschrift nicht berücksichtigten, konnte es zu folgenden Sagen kommen. - Über den Eingang zum Haus Nr. 14 in der Glockengasse, sieht man ein steinernes Haupt von einer Hand bei den Haaren gehalten. Der einstige Besitzer dieses Hauses soll in der Zeit des Schwedenkrieges, als die Stadt belagert wurde, mit den Feinden ein verräterisches Einvernehmen unterhalten haben. Deswegen sei er zum Tode verurteilt, doch unter der Bedingung begnadigt worden sein, dass ein vom Scharfrichter beim Schopf ergriffener Kopf an seinem Haus zum Andenken eingemauert werde. Angeblich soll der Geist des Besitzers des eingemauerten Hauptes noch immer im Haus umgehen, weil er keine Ruhe finden kann.
Eine andere Erzählung berichtet, das Haus sei von alters her eine Freiung gewesen: ein Ort, an dem die richterliche Gewalt keinen Zugriff hatte. Einst konnte sich ein Verbrecher durch die Flucht in diese Behausung retten und damit der ihm erwartenden Todesstrafe glücklich entgehen. Aus Dankbarkeit ließ er seinen schon verloren geglaubten Kopf in Stein hauen und darüber die Hand des Henkers anbringen.
Auch diese Geschichte könnte sich im Haus zugetragen haben. Ein ehrgeiziger Glockengießer wurde zu Unrecht des Mordes an einem - freilich selbst unehrlichen - erfolgreichen Kollegen verdächtigt und zum Tode verurteile. Im letzten Moment stellte sich seine Unschuld heraus. "Seine ungerechte Todesschmach aber ließ Meister Albrecht - allen richtenden Menschen zur dauernden Mahnung! - auch sinnbildlich verewigen: Über die Pforte seines Hauses fügte ein Steinmetz das Bild eines Männerhauptes, nach der der Henker greift. Dies ist noch heute in der Glockengasse ... zu sehen.
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EXPONAT 1 - 01. september 2018

Exponattitel: Corpus mortuum
Exponatgröße: 30 x 30 - Art: grafikART / Fotografie - Signatur: datiert, signiert
© by Pelz 2018